DTTB-Bundesrat 2022: Wichtige Regelungen zum Spielbetrieb verabschiedet

Premiere in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main. Zum ersten Mal fand in der hessischen Metropole der DTTB-Bundesrat statt, der den früheren Beirat ablöst.

Abgestimmt wurde über einige dringliche Anträge. Zudem sprachen sich die Delegierten dafür aus, die Planungen der Deutschen Tischtennis-Finals 2024 weiter voranzutreiben. Nach 27 Jahren im Diensten des Verbands verabschiedete der Bundesrat außerdem Thomas Weikert als DTTB-Justiziar.

Reservespielerstatus angepasst
Der Bundesrat hat entschieden, dass die Neuerteilung der Reservevermerke im Juni 2022 erneut ausgesetzt wird. Ein bestehender Reservevermerk wird bereits bei der Teilnahme an einem Punktspiel in der Rückrunde (bzw. der Einfachrunde) 2021/2022 gelöscht.

Einsatzberechtigung bei Relegation
Zudem entfällt die Mindesteinsatzzahl von drei Punktspielen als Voraussetzung zur Teilnahme an Entscheidungsspielen in der laufenden Spielzeit.

Turnierlizenz verschoben
Das vom Bundestag 2021 beschlossene Inkrafttreten der Turnierlizenz wurde aus organisatorischen Gründen um ein Jahr auf den 1. Juli 2023 verschoben.

Weitere Beschlüsse in der Übersicht
Mit Antrag Nummer 6 wurde die Konkretisierung der Vorgehensweise bei abgebrochenen Spielzeiten bzw. der Durchführung von Einfachrunden beschlossen. Insbesondere hinsichtlich der Auf- und Abstiegsregelungen und der Teilnahme an Relegationsspielen sind nun alle denkbaren Fälle berücksichtigt. Darüber hinaus wurden die Voraussetzungen für die Erteilung der Spielberechtigung für volljährige Spieler der Altersgruppe Nachwuchs präzisiert. Durch die Erweiterung der Altersgruppe Nachwuchs um die Altersklasse Jugend 19 gibt es nun eine Reihe von Aktiven, die volljährig sind, aber noch der Altersgruppe Nachwuchs angehören.

Die Beschlüsse im Wortlaut finden Sie hier.

Der Beitrag ist verfügbar bis Samstag, 13. Juni 2026.

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